|
Die Debatte über die Rechtmäßigkeit von Sponsoring für Bundesliga Vereine durch Private Wettanbieter geht weiter. Bei einem Freundschaftsspiel war der Bundesliga Verein Werder Bremen angeblich illegal für den Sportwetten Anbieter Bwin. In dem Fussball Spiel liefen die Werderaner gegen den FC Magdeburg mit Bwin Werbung auf der Brust auf, und das obwohl ihnen vor dem Spiel mitgeteilt wurde, dass dieses in Sachsen Anhalt illegal ist. Werder Bremen wies daraufhin aber alle Beschuldigungen umgehend zurück. Besonders bemängelt wurde am Verhalten Werder Bremens, dass sie vor dem Spiel in kenntnis gesetzt wurden über die Rechtslage. Der Fall geht nun offensichtlich zum Staatsanwalt. Der Mediendirektor von Werder Bremen, Tino Polster, bestätigte den Eingang des Fax vor Spielbeginn. Dies sei aber nicht rechtzeitig erfolgt und reiche zudem nicht aus, um eine Unterlassung der Vereinswerbung mit bwin zu erwirken. Hierfür sei eine Unterlassungsverfügung zwingend erforderlich, die man jedoch nicht erhalten habe. Er kritisierte zudem das «kunterbunte Durcheinander», das derzeit bei der SportwettenWerbung in Deutschland herrsche. Derzeit gibt es bundesweit keine einheitliche Regelung, was die juristische Situation von Werbung privater Wettanbieter und anderer Glückspiel Anbieter betrifft.
|