Private Wettanbieter achten auf Suchtprävention Drucken
Freitag, 12. Januar 2007

Private Sportwetten-Anbieter wollen auch auf Suchtprävention achten.
Die Diskussion um den privaten Sportwetten Markt wird eifrig weitergeführt. Sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern.

Die Privaten Anbieter wehren sich gegen das Argument der Suchprävention, das vom staatlichen Anbieter lediglich vorgeschoben würde, obwohl es eigentlich um rein finanzielle Interessen geht.

Es sind über 4 Milionen Euro Steuereinnahmen, die dem Fiskus durch die Lappen gehen könnten, soviel kommt durch die staatlichen Anbieter in die Kassen. Das Bundesverfassungsgericht hat den staatlichen Wettanbietern grundsätzlich recht gegeben und ihnen zugesprochen, dass das Monopol zur Suchtprävention geeignet sei. 

Die Eu Kommission hingegen sieht den ganzen Vorgang völlig anders, sie versucht durch ein Vertragsverletzungsverfahren auch den deutschen Sportwettenmarkt für private Wettanbieter zu öffnen. Das private Anbieter dabei nicht auf die Suchgefahr achten können und werden wird als unrealistisch gesehen.  Auch der Arbeitsmarkt spielt eine Rolle, Schätzungen besagen dass problemlos bis zu 30.000 neue Arbeitsplätze durch Private Sportwetten Abieter geschaffen werden könnten.

 
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